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Urlaub nach Plan

Bundesurlaubsgesetz   linkBUrlG

Antrag und Gewährung

§ 7  Zeitpunkt, Übertragbarkeit und Abgeltung des Urlaubs

(1)  Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, dass ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen. Der Urlaub ist zu gewähren, wenn der Arbeitnehmer dies im Anschluß an eine Maßnahme der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation verlangt.

Beispiel: Urlaub ohne Lücken

Carla hat bereits Mitte Januar ihren Urlaub für Mai beantragt. Damals war der Schichtplan noch längst nicht geschrieben und angeordnet. Das macht nichts. Carla hatte geschrieben: „Bitte Urlaub von Montag, den 12.05. bis Sonntag, den 19.05.!“ Mehr war auch nicht nötig.
Jetzt wird der Schichtplan ganz normal weitergeschrieben. Für die Tage, an denen Carla arbeiten müsste, wird einer ihrer Urlaubstage angerechnet.
Wenn Carla „ohnehin nicht“ arbeiten muss, braucht sie auch keinen Urlaubstag. Ein kleines »u« dokumentiert, dass jeder Tag vom ersten bis zum letzten unter besonderem Schutz steht.
Carlas Arbeitszeit zählt, als ob sie wie sonst an diesem (Werk-)Tag 7,7 oder 10 Stunden gearbeitet hätte. Ein Urlaubstag „befreit“.

  Übertrag   Mo Di Mi Do Fr Sa So Bilanz Übertrag
Carla Van +-0  Plan  N x x x F S S 33,1h -5,4h
38,5h
7,7h, 10h
   Ist  U u u u U U U    
                     
F  = Frühdienst 06:00 bis 14:15 Uhr / 7,7h
S  = Spätdienst 11:45 bis 20:00 Uhr / 7,7h
N  = Nachtschicht 19:30 bis 06:15 Uhr / 10h
x = Frei
U = Urlaub
u = Frei im Urlaub

Merke:

Urlaubstage sind wie gearbeitete Tage.

Link und Lesezeichen: Bunter Vogelwww.urlaub.schichtplanfibel.de